Warum „WIR bleiben zu Hause“ oft gar nicht so einfach ist….


Wir bleiben zu Hause!?

Zur Wahrheit gehört auch, dass diese Aufforderung für die Einen ohne große Probleme umsetzbar ist: wer ohne Abstriche ins Homeoffice kann, mit hoher Datenübertragungsrate ans Internet angeschlossen ist und technisch so ausgerüstet ist, dass alle Familienmitglieder ohne Probleme arbeiten/lernen/streamen können, wer räumlich die Möglichkeiten hat sich zu verteilen – aus dem Weg zu gehen, im Wintergarten zu sitzen, die Kinder im Garten spielen zu lassen u.s.w…

Diese Menschen sind denn doch gegenüber jenen im Vorteil, die mit Einkommenseinbußen oder in eher kleinen Wohnungen – oder ohne Garten und nur mit begrenzten Möglichkeiten mal „allein zu sein“ die Tage der Corona-Krise rumbringen müssen. Wo ein schlechtes Netz das Internet zu einem Entschleunigungserlebnis macht, mehrere Kinder gleichzeitig betreut und unterrichtet werden sollen. Wo die bange Frage herrschst – „habe ich ab April oder Mai noch meinen Job?“ oder „Reicht das Kurzarbeitergeld?“

Doch es macht einen Unterschied – und für manche ist es eben etwas einfacher als für andere. Eine eigentlich einfache Erkenntnis… die so mancher bei seinen Wortmeldungen einfach mal im Hinterkopf haben sollte.