Parität per Gesetz? Über freie Wahlen und mehr…


Der Wahnsinn geht in die nächste Runde. Nachdem nun die Landesregierung in Brandenburg (in enger Umarmung mit den Grünen) das #Paritätsgesetz verabschiedeten, setzen die bayrischen Grünen noch einen drauf und wollen die Wahlkreise halbieren und dort müssen dann jeweils ein Mann und eine Frau kandidieren.

Dazu mal einige Gedanken von mir:

Es hat absolut gar nichts mit Gleichstellung oder Gleichberechtigung zu tun, wenn ich den Menschen vorschreibe, welches Geschlecht sie zu wählen haben. Es hat nichts mit Gleichstellung oder Gleichberechtigung zu tun, wenn Frauen sich nur noch auf Listenplätze für Frauen bewerben können und die Bewerber auf Grund ihres Geschlechts nicht mehr miteinander in einen Wettbewerb treten können. Es hat absolut gar nichts mit Gleichberechtigung oder Gleichstellung zu tun, wenn Listen enden müssen, weil sich keine Bewerber des jeweils anderen Geschlechtes mehr finden. Es hat absolut gar nichts mit Respekt zu tun, wenn ich Menschen des dritten Geschlechts (divers) zwinge, sich zu entscheiden, auf der Kandidatenliste der Frauen oder Männer anzutreten. Und mit einem hat das alles ganz sicher überhaupt nichts zu tun – nämlich mit freien Wahlen! Es ist nichts Schlimmes, wenn Frauen und Männer sich gleichberechtigt um die gleichen Listenplätze bewerben. Ich habe noch niemals erlebt, dass eine Frau nicht gewählt oder an einer Kandidatur gehindert worden wäre, weil sie eine Frau ist! Ja, es wäre gut, wenn mehr Frauen sich engagieren – freiwillig und motiviert, wie überhaupt mehr politische Engagement wünschenswert ist – aber dieser Weg, das Wahlrecht auszuhöhlen, ist nichts anderes als gefährlich und kontraproduktiv. Jeder Mensch ist aufgefordert, sich politisch zu engagieren, jedem Geschlecht steht dieser Weg offen – aber gehen muss man diesen Weg schon auf den eigenen Beinen!

Echte Gleichstellung ist dann erreicht, wenn es vollkommen WURSCHT ist, welches Geschlecht Du hast!