Nein zur BETTENSTEUER


Ein klares Signal für Nutznießer-/ Verursacherprinzip

 Modellprojekt fuer altersgerechtes Wohnen vorgestellt
Unser OB sieht in einem Parkeintritt einen „politischen Supergau“. Die Frage dürfte wohl sein für wen?
Ich sehe einen Supergau eigentlich nur in dem Plan einer Einrichtung in welcher die Stadt Potsdam NULL Mitbestimmungsrecht hat JÄHRLICH eine MILLION Euro zu überweisen – einfach so, aus einer ohnehin klammen Stadtkasse! Eine Million – die dann weder für Infrastruktur, Jugendarbeit, Familienarbeit oder was auch immer ausgegeben wird – sondern nur dafür dient dem Druck der Schlösserstiftung nachzugeben!
Der Versuch diese Subventionierung über die Tourismusabgabe zu finanzieren konnte unter anderem durch die engagierte Arbeit der FDP Potsdam gestoppt werden.
Der jetzt diskutierte Versuch, eine sogenannte „Bettensteuer“ einzuführen – greift schlicht zu kurz. Potsdam hat bedeutend mehr Tagestouristen welche den Park besuchen als Übernachtungsgäste. Lediglich die Einführung eines Parkeintritts kann als transparent, effizient und letzendlich auch als gerecht angesehen werden. Es sollte nunmehr ein Preismodell entwickelt werden, welches die spezifische Situation des Parks u.a. als Naherholungsbereich und Transitstrecke für Potsdamer bzw. Potsdamer Studenten und auch die Möglichkeiten finanziell schlechter gestellter Potsdamer berücksichtigt – ggf. lassen sich über Kooperationen auch Angebote mit dem öffentlichen Nahverkehr koppeln. Gesucht sind innovative Ideen und das Gespäch mit den Potsdamer Bürgern. Es sollte mit dem Märchen aufgeräumt werden – der Parkeitritt wäre „frei“ die Stiftung finanziert sich über Zuwendungen aus Land und Bund – Zuwendungen die aus Steuergeldern stammen!
Eine weitere „Steuer“ zur Finanzierung ist schlicht abzulehnen. IHRE MEINUNG ist gefragt – diskutieren Sie mit!