In 80 Tagen durch den Wahlkreis 61 – Tag 2


Heute, am Tag 2 unserer Tour „In 80 Tagen durch den Wahlkreis 61“ einige Worte zu meiner Heimatstadt Potsdam und mir.

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Ich kam als Jugendliche nach Potsdam und verliebte mich sofort in diese Stadt mit ihren Ecken und Kanten. Hier habe ich mein Abitur abgelegt, hier habe ich studiert, habe ich geheiratet und meine Kinder geboren, hier lebe und arbeite ich.

Potsdam ist mit über 160.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Brandenburgs und trotz der Nähe zu Berlin mitnichten ein Vorort der Bundeshauptstadt. Unsere Stadt verfügt als ehemalige Residenzstadt des Königreichs Preußen über ein beeindruckendes architektonisches Erbe und weitläufige Parkanlagen.

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Daneben finden sich in Potsdam auch architektonische Zeugnisse aus den Zeiten der DDR. Die städtebauliche Entwicklung in unserer Stadt wird durch viele Einwohner mit Interesse verfolgt und durchaus z.B. über sehr aktive Bürgerinitiativen begleitet. Viele Potsdamer sind kommunalpolitisch hoch engagiert und versuchen nach Kräften auf die Gestaltung ihres Umfeldes Einfluss zu nehmen. 

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Das große Interesse an einer aktiven Mitbestimmung zeigt sich auch an zahlreichen Initiativen zum Thema Bürgerbeteiligung – welche in der Vergangenheit bereits Erfolge erzielte – ob dies nun z.B. die Bestimmung eines Badstandortes oder die Mitbestimmung und Einflussnahme beim Umbau eines ganzen Stadtteils, wie im Fall der „Gartenstadt Drewitz“, betrifft. Einiger dieser Initiativen habe ich sehr aktiv unterstützt, andere mit Interesse verfolgt. Man darf gespannt sein, welchen Weg die Bürgerbeteiligung mit dem im Aufbau befindlichen „Büro für Bürgerbeteiligung“ und dem neu gewählten Beteiligungsrat geht.

Bürgerbeteiligung

Die Stadt ist in insgesamt 7 Stadtteile unterteilt, die ihrerseits unterschiedliche Wohngebiete umfassen. Dazu kommen eingemeindete Ortsteile wie Eiche, Fahrland, Golm, Groß-Glienicke, Grube, Marquardt, Neu-Fahrland, Satzkorn und Uetz-Paaren. 


Ich lebe zusammen mit meiner Familie im Stadtteil „Potsdam-Süd“, genauer im Wohngebiet „Waldstadt II“, in einem (früher nannte man es) Neubaugebiet – trotz aller Probleme für mich ein schöner Stadtteil, mit viel Grün und herzlichen wie engagierten Menschen.

 vor meiner Straße

Neben den historischen Bauwerken (älterer und jüngerer Zeit) ist es vor allem die Lage welche Potsdam zu einer lebenswerten Stadt macht. Wir sind eingebettet von grünen Landschaften, von Wasser umgeben und in wenigen Minuten kann man im Herzen Berlins sein. Wir sind eine kinderreiche und (im Vergleich zu anderen Städten) kinderfreundliche Stadt, was jedoch kein Grund ist, nicht weiter an Verbesserungen, z.B. von Schulstandorten, Sportplätzen, Kindergärten und Spielplätzen zu arbeiten. 

Mit über 15 % stellen Studenten eine großen Bevölkerungsanteil – wir sind ein Wissenschaftsstandort, ein Pfund das es zu halten gilt, sind doch vgl. zahlreiche forschungsnahe Unternehmen in Potsdam und dem Umland beheimatet.

Zu den wirtschaftlich besonders relevanten Bereichen gehören Gastronomie und Gastgewerbe. Die aktuellen Diskussionen in Potsdam zur Einführung einer Tourismusabgabe oder Bettensteuer werden auch in der Bevölkerung hoch kontrovers diskutiert, nicht zuletzt auch deshalb, weil man negative Effekte auf diesem Wirtschaftszweig befürchten muss.

Potsdam wächst und steht dadurch vor neuen Herausforderungen, wie steigenden Mieten, steigenden Grundstückspreisen, steigendem Wohnungsbedarf und überlasteter Infrastruktur. Die Menschen erleben das urbane Wachstum und den damit einhergehenden stetigen Wandel im Stadtbild tagtäglich. 

Viele Probleme vor der unsere Stadt in der Zukunft stehen wird, teilt sie mit anderen Städten im ganzen Land und einige erfordern auch Maßnahmen die auf Bundesebene veranlasst werden müssen. Als Bundestagsabgeordnete werde ich mich, wie auch heute schon, für meine Heimatregion einsetzen – aktiv und direkt.